20. Dezember 2007

John und Ken über Holosync-Meditation



In diesem Video über "Shadow Technologies" sprechen John Dupuy (Integral Recovery) und Ken Wilber über die Anwendung von binaural beats (z.B. Holosync), um Hirnwellen-Muster von außen zu verändern, so dass zum einen tiefere meditative Zustände erreicht werden und zum anderen psychodynamische Prozesse angestoßen werden können.

Mehr Details dazu in diesem Blog-Posting von John

8. Dezember 2007

Erste Holacracy-Tour in Deutschland ein Erfolg

Die erste Tour von Holacracy durch Deutschland ist vorbei.

Insgesamt haben mehrere hundert Menschen an den Veranstaltungen in Chieming, München, Köln, Frankfurt, Freiburg und Hamburg teilgenommen. Es wurden viele Kontakte geknüpft und viele Visitenkarten ausgetauscht.

Brian Robertson und Tom Thomison werden voraussichtlich im Fühjahr 2008 zurück sein, um ein 5-day- Facilitator-Training in Deutschland anzubieten.

Stay tuned!

Hier das Erfolgs-Team:

Holacracy Tour Team Deutschland

(v.l.n.r.: Dennis, Tom, Brian, Lex)

7. November 2007

Holacracy-Tour in Deutschland!



Ich freue mich auf diese Weise bekannt geben zu können, dass es eine Holacracy-Tour in Deutschland geben wird. Die Pioniere dieses Ansatzes, Brian Robertson, sowie Tom Thomison kommen Ende November, Anfang Dezember in verschiedene Städte und werden über ihren integralen Ansatz für Organisationen aller Art und dessen praktische Umsetzung sprechen. Mehr Infos über dieses Ansatz gibt es weiter unten auf dem Blog in verschiedenen Postings.

Hier der TOURPLAN:

Sa. 24.11. - CHIEMGAU (I.F. Tagung), Vortrag und Workshop -> mehr Infos <-

Mo. 26.11. - MÜNCHEN ->mehr Infos<- , ->PDF Flyer<-

Mi. 28.11. - FRANKFURT , Abendvortrag -> mehr Infos <-

Do. 29.11. - FRANKFURT , Tagesworkshop -> mehr Infos <-

Sa. 01.12. - FREIBURG, Abendvortrag -> mehr Infos <-

S0. 02.12. - FREIBURG, Tagesworkshop -> mehr Infos <-

Do. 06.12. - HAMBURG, Abendvortrag -> mehr Infos <-

Fr. 07.12. - HAMBURG, Tagesworkshop -> mehr Infos <- -> Texte <-

Anmeldung und Registrierung für die einzelnen Veranstaltungen bitte über die in den "mehr Infos" angegebenen Adressen. Bei allen Veranstaltungen wird es eine deutsche Übersetzung geben.

Holacracy im Netz: www.holacracy.org

24. Oktober 2007

Spannende I.F. Tagung im November




Das "Integrale Forum e.V." (I.F.) hat kürzlich das vollständige Programm der diesjährigen Tagung im November (22.-25.11.) veröffentlicht. Ihr könnt es
-> hier <- als PDF downloaden.

Alle weiteren Infos zur Tagung findet ihr -> hier <-

Mit von der Part-ie/-y sind:

-John Dupuy (s.u.): "Integral Recovery-Integrales Genesungsmodell für Drogen- und Alkoholsucht"

-Brian Robertson (s.u.)- "Holacracy" - ein integrale Organisationsmodell

-Tom Steininger und Kathrin Karneth (EnlightenNext): „Evolutionäre Integrale Spiritualität“ + „Das Bewußtseinsfeld – die Entdeckung unseres höheren Selbst“

-Wulf-Mirko Weinreich: „Psychotherapie? Spirituelle Praxis? Oder Beides?“

- Rolf Lutterbeck: „Integrale Quadranten- und Spiral Dynamics-Aufstellungen für die persönliche Evolution“

- sowie ein Live-Gespräch mit Ken Wilber

und viele mehr!

Es wird auf alle Fälle ein hochgradig interessantes und reichhaltiges Ereignis werden. Wir sehen uns dort! Bis dann...

26. September 2007

'Integrale Transdisziplinarität' - meine Magisterarbeit





Derzeit schreibe ich an meiner Magisterarbeit im Fach Philosophie an der Uni Bremen.

Sie trägt den sexy Titel:

"Perspektiven inter- und transdisziplinärer Kooperation im Lichte des integralen methodologischen Pluralismus Ken Wilbers"


Hier die Grundidee der Arbeit in einfachen Begriffen:

Wenn mehrere wissenschaftliche Disziplinen zusammenarbeiten, dann gibt es mindestens drei große Kooperationsweisen: Multi-, Inter- und Transdisziplinarität.

Multidisziplinarität ist rein additiv, akkumulativ. Zusammenhänge zwischen den Forschungsfeldern sind - wenn sie überhaupt vorkommen - zufällig.

Interdisziplinarität ist eine Kooperationsform, bei der die Partner aus verschiedenen Disziplinen zusammenkommen und sich gemeinsam über das Forschungsziel absprechen. Geforscht wird getrennt. Am Ende des Projekts wird dann versucht (noch mal schnell) eine Synthese der Ergebnisse und eine Gesamtaussage hinzukriegen.

Bei Transdisziplinarität arbeiten Forscher aus verschiedenen Disziplinen den gesamten Forschungsprozess über zusammen und bringen einander gegenseitig die Methoden bei, bzw. entwickeln sie gemeinsam. Es ist die seltenste und anspruchvollste Kooperationsform.

Allen diesen drei Formen ist gemein, dass ihnen eine Meta-Theorie und ein Meta-Paradigma fehlt, dass eine begründete Entscheidung darüber zulassen würde, wie Disziplinen miteinander sinnvoll kombiniert werden sollten und wie ihre Ergebnisse in einem umfassenderen Rahmen zu interpretieren und zu integrieren sind.

Ken Wilbers "integraler methodologischer Pluralismus" (IMP) ist exakt das, was in diesem Feld des disziplinenübergreifenden Arbeitens so dringend benötigt wird. Insbesondere aus der 'Transdisziplinaritäts-Ecke'wird immer wieder der Ruf nach einer "Meta-Sprache" oder einer "Meta-Theorie" laut.

Programm meiner Arbeit ist, zu zeigen wie IMP hier weiterhelfen kann und welche Normen man daraus für inter- und transdisziplinäres Arbeiten daraus entwickeln kann, z.b. dass man stets mindestens eine Methodologie aus jedem Quadranten dabei haben sollte, oder besser noch: aus jeder Zone.

Wenn ihr noch gute Literatur wisst, oder Anregungen und Feedback für mich habt, meldet euch bei mir. dennis.wittrock["at"]yahoo.de
Abgabetermin ist im Dezember 2007.


14. September 2007

Integrale Hilfe für Suchtkranke: Integral Recovery von John Dupuy




Unser guter Freund John Dupuy aus Utah hat ein Modell zur Behandlung von Alkohol- und Suchtkrankheit entwickelt, das auf AQAL basiert und bereits vorhandene Behandlungsmodalitäten in einen kohärenten Rahmen bringt und sinnvoll mit einer Integralen Lebenspraxis (ILP) kombiniert.

Sein Ansatz verspricht bahnbrechend zu sein. Ken Wilber und Robb Smith, CEO von "Integral Life", sind begeistert von dem Ansatz. Johns Paper wird auch in der nächsten Ausgabe des AQAL Journals erscheinen und hat bereits alle möglichen Vorschußlobeeren geerntet. Im Lesesaal des IF ist sie bereits auf Englisch veröffentlicht worden.

Unter folgendem link kann man ein PDF der Übersetzung des Papers auf Deutsch von der Seite des Integralen Forums herunterladen: ->John Dupuy - Integrale Suchtgenesung<-

Ich bin hocherfreut, dass das IF ihn zu unserer kommenden Tagung im Chiemgau im November einladen konnte. Dort wird er einen Workshop geben, in dem auch die Bedeutung von technologisch unterstützter Meditation, Binaural Beat Brain Entrainment, erörtert werden soll - das allein wäre schon einen Workshop wert.


In der Zwischenzeit solltet ihr euch mal seine neue Webseite anschauen, auf der er seine Arbeit darstellt.

http://www.integralrecovery.com/


John Dupuy ist nebenbei auch ein begabter Musiker, wie der Clip #010 in meinem Podcast zeigt: "A Drunks Prayer"

23. August 2007

"Y-Transform"- Retreat in Freiburg, veranstaltet von iMove

Y-Transform kicks ass!

Das iMove Treffen fand in einer Waldorfschule in Freiburg statt und hatte
Yoga im Mittelpunkt: "Y-Transform".Wir waren 16 Teilnehmer und hatten
ein ziemlich volles Programm.

Hier der typische Tagesablauf:
Morgens Yoga,dann Frühstück, danach Chakren-Meditation,
Mal-Meditation, kognitiver Input (z.B. Exc. G - subtile Energien),
Mittagessen, Pause, Männer-/bzw.Frauengruppen, Abendessen,
psychodynamische Übungen und Bhakti-Yoga mit Mantra-Singen. Das
Ganze dann multipliziert mal 7 Tage.

Zwischendurch kamen noch zwei externe Lehrer - Veit Lindau(Satsang)
und Olivia aus Freiburg (Yoga-Stunden) hinzu. Außerdem gab's n
Videoabend mit Beamer, wo wir "The Fountain" geschaut haben, sowie
mehrere Spaziergänge in die umliegende Natur mit Land-Art-Einlagen.

Es ist mal wieder soooo viel passiert. Jeder Teilnehmer hat im
vibrierenden Nexus sein Herz geöffnet und ist Teil des iMove-Wirs
geworden. Unbeschreiblich- eine tiefe und berührende Erfahrung voller
Hingabe an integrales Wachstum und Transformation - über das Treffen
hinaus.

Hier noch einige Eindrücke - zum Vergrößern der Filmstreifen einfach
auf die Bilder klicken!





26. Juli 2007

5 Tage "Daily Dharma mit dem Dalai Lama" in Hamburg

I FELL IN LOVE - WITH A MAN!


Seine Heiligkeit

Steffi und ich waren in der letzten Woche 5 Tage bei den Belehrungen mit seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama in Hamburg. Thema der Belehrungen waren die "400 Verse" des Nagarjuna-Schülers Aryadeva.

Am letzten Tag hat der Dalai Lama noch eine Zeremonie zur Initiation in Visualisierungs- und Mantren-Praxis auf Manjusri, den Bodhisattva der Weisheit, geleitet.

Bei mir sind besonders seine Aussagen über Mitgefühl und Altruismus hängen geblieben.

"Je mehr Mitgefühl du hast, desto größer ist deine Geistesstärke."
"Schiebe alle Schuld für dein Leiden auf einen Faktor: deine Selbstsucht."
"In einem Punkt sind alle gleich: alle Wesen wollen glücklich sein, kein Wesen will leiden."

Der Dalai Lama ermutigte zu einem intelligenten im Gegensatz zu einem dummen, bzw. unwissenden Egoismus: Wer altruistisch denkt, handelt und fühlt, erfährt direkte innere Erfüllung im Geben. Wer hingegen nur an sich denkt wird eng, ängstlich, verhasst und schneidet sich selbst vom Leben ab.

Im Rahmenprogramm gab es u.a. noch einen Vortrag mit Matthieu Ricard (Mönch und Übersetzer des Dalai Lama in Frankreich, Teilnehmer an den Untersuchungen des Mind-and-Life Institutes über die Veränderung des Gehirns durch Langzeit-Meditationspraxis) und Thomas Metzinger (deutscher Philosoph, Uni Tübingen, u.a. Befürworter eines "LSD-Führerscheins") über die Illusionäre Natur des Selbsts, bzw. des Ichs.

Metzinger(links) und Ricard (2.v.r.) beim Vortrag

Weitere fotografische Eindrücke:

Steffi und Matthieu Ricard - wer strahlt mehr?

Mönche auf Stadtrundfahrt

Vor dem Tennisstadium Rothenbaum

Videos von YOUTube zum Thema:


Der Dalai Lama in Hamburg:


Verleihung des BILD "Osgar":


Na sowas - Roland Koch: ein besonderer Freund des Dalai Lamas oder doch nur PR in Zeiten fallender Umfragewerte?

8. Juli 2007

The Transpersonals


More and more people are becoming transpersonalized. You are one of these people. We're singing about it. It's what we've been singing about for the last 3500 years. Buddha was singing about it, Jesus knocked out a few albums worth and Krishna released his timeless classic The Bhagavad Gita (or Song Of The Lord). Come see the Transpersonals and celebrate your enlightenment - RIGHT NOW!!!

TO BE SELF CONSCIOUS IS TO BE DEATH CONSCIOUS; TO MOVE FROM SELF CONSCIOUSNESS TO SUPERCONSCIOUSNESS IS TO MAKE DEATH OBSOLETE


Ken sagt:

-The rock group the Transpersonals; their CD Evolve or Die. (They're from Bristol, which is totally cool, so how post-postmodern and trans-ironic are they actually? It certainly seems that they are headed in the right direction, but what do you think?)

mehr hier: www.myspace.com/thetranspersonals

Die Single "Coming Through You" findet ihr in meinem Podcast. (rechts, weiter unten auf der Seite)

Hier noch ein Video: "Coming Through You: The Transpersonals vs. The Monkeys"

3. Juli 2007

Totgesagte leben länger: Treffen des Integralen Salons Bremen

"But by whatever name and in whatever context,
integral salons are in fact already forming around the world,
pockets of care and compassion
where individuals exercise second-tier potentials in an ongoing effort
to embrace as gracefully as possible all dimensions of the radiant Kosmos."
--Ken Wilber


Liebe integrale Freunde,

Nach langer Abstinenz und Veranstaltungspause findet nun wieder ein Treffen der Bremer Regio-Gruppe statt.

Zeit: Samstag, den 07.07.07 von 19-22 Uhr
Ort: Tangostudio "La Boca" , Komturstrasse 4.
(nahe der Stadtbibliothek)

Inhalt dieses Treffens soll (Wieder-)Kennenlernen und Planung der regionalen Aktivitäten sein, insbesondere der Aufbau einer lebendigen, integralen Gemeinschaft vor Ort. Ja, genau, du bist gemeint. Bring auch deine Freunde mit.

Regelmäßige, monatliche Treffen sind angedacht.

Wir freuen uns auf euch!

Max, Stefanie und Dennis

P.S.: Wenn du vor hast zu kommen, dann gib uns bitte eine kurze Rückmeldung

Integral Leben Workshop, Mai 2006

20. Juni 2007

Holacracy Workshop in Frankfurt

NIE ZUVOR IN DER GESCHICHTE DER MENSCHHEIT STANDEN WIR EINER SOLCH KOMPLEXEN WELT GEGENÜBER, MIT SO VIELEN HERAUSFORDERUNGEN, DIE SICH ALLE IN SCHWINDELERREGENDER SCHNELLIGKEIT ENTFALTEN.

Selbst unsere fortschrittlichsten Ansätze für menschliche Organisation veralten rapide – werden unzureichend, um die Herausforderungen zu navigieren und die Möglichkeiten zu nutzen, die jetzt vor uns stehen.

Gibt es einen völlig neuen Rang von Systemgesundheit und Effizienz der uns zur Verfügung steht? Wenn wir die grundlegendsten Regeln menschlichen Engagements umschreiben, können wir einen Quantensprung in der Gestaltung von Organisationen vollziehen - so grundlegend wie der Sprung von altertümlichen Feudalsystemen zu heutigen Demokratien? Diese Fragen werden von einer wachsenden Zahl von Pionieren der Organisation gefragt und eine kraftvolle Antwort erblickt gerade das Licht der Welt.

Willkommen zu Holacracy, einem wegweisenden und vollständigen System für die Leitung und Kultur von Organisationen. Indem Holacracy gegenwärtige und vergangene Methoden der Führung einschließt und transzendiert, ist es eine integrale Praxis, die miteinander verwobene Modelle, Prinzipien und Systeme nutzbar macht, darunter:

· Integrative Entscheidungsfindung
· Dynamische Steuerung
· Erforderliche Anpassung (requisite alignment)

Diese Synthese von hierarchischer Führung und demokratischen Idealen ist ein Sprung zu einem höheren Rang von Organisation – dazu fähig, geschickt in einer Welt zunehmender Komplexität und Ungewissheit zu navigieren.

Für weitere Informationen besuchen Sie: www.holacracy.org


Ort und Zeit:

Bad Homburg /Frankfurt

Mittwoch, 28. November, 19-22 Uhr: Abendveranstaltung zur Einführung – Holacracy im Kontext integraler Theorie
mit Rolf Lutterbeck, Brian Robertson und Thomas Thomison

Donnerstag, 29. November, 10-18 Uhr Workshop: Einführung in Holacracy
mit Brian Robertson und Thomas Thomison (mit Übersetzung)

Preise:
Abendveranstaltung: 40 Euro (unabhängig vom Besuch des Workshops)

Workshop: 140 Euro (inklusive Abendveranstaltung)

Anmeldung vor Ort:
kontakt(at)ii-frankfurt.de

Aktuelle Hinweise zu den Veranstaltungen:

www.ii-frankfurt.de

Holacracy-Workshop-Koordination in Deutschland:
dennis_wittrock(at)yahoo.de

30. Mai 2007

YouTube für Präsentationen: Slideshare.net

Hallo Freunde der schönen neuen digitalen Welt.

Ich habe neulich eine Seite entdeckt, auf der man seine Präsentationen hochladen kann, ähnlich den Videos auf YouTube : www.slideshare.net .Die werden dann als Flash-Präsentationen umformatiert und gespeichert, so dass man sie mit anderen teilen kann.

Als Beispiel habe ich hier mal eine Präsentation aus dem Wilber-Gebser Seminar hochgeladen und in den Blog eingebettet. Es geht um ein Werksübersicht von Wilbers Büchern, eingeteilt nach Phasen. Die Präsentation ist nicht mehr ganz aktuell, aber man bekommt einen guten Eindruck, denke ich.

28. Mai 2007

Brian Robertson kommt nach Deutschland!

Brian Robertson, über den und dessen innovatives Konzept "Holacracy" ich ja schon mehrfach auf diesem Blog (s.u. und auch den Podcast) und auch in der IP 05 geschrieben habe kommt im November zur Tagung des Integralen Forums nach Deutschland.

Es ist mir gelungen, ihn im Namen des IF einzuladen. Auf der Tagung wird er einen Vortrag halten und zusammen mit Thomas Thomison, von seiner Beratungsfirma HolacracyOne, einen Workshop halten.

Außerdem würde er gerne in verschiedenen Städten Deutschlands Workshops zu diesem Thema anbieten, um das Interesse an diesem neuen Modell zu generieren. Ich habe ihm meine Unterstützung dazu zugesagt und versuche zusammen mit dem IF in verschiedenen Städten eine kleine Workshop-Tour zusammenzustellen - wo sie gerade schon mal in Deutschland sind.

Wenn auch du Interesse hast, hier aktiv zu werden und Brian Robertson und Thomas Thomison in deine Firma / Region / Organisation für einen Workshop zu günstigen Konditionen zu holen, dann lass es mich wissen.
Schreib an dennis.wittrock[at]yahoo.de (mit 'nem richtigen "@" natürlich)
Ich vermittele dann den Kontakt gerne weiter.


Das ist die einmalige Gelegenheit ein second-tier leading-edge Organisationsmodell live von erfahrenen Pionieren mit zu erleben. Was für eine Chance!

19. Mai 2007

AQAL Praxis-Intro für Gruppenleiter

Hallo Freunde des integralen Ansatzes.

ich habe vor längerer Zeit mal für das integrale Seminar an der Uni Oldenburg eine Anleitung für eine praktisch-orientierte Einführung in die Theorie Ken Wilbers geschrieben. Sie enthält viele Übungen zum Ausprobieren und soll auch andere als nur die kognitiv-abstrakte Ebene im Teilnehmer ansprechen.

Ihr könnt sie --> hier <--downloaden

Viel Freude damit.
Feedback und Berichte über eure Erfahrungen damit sind willkommen.

15. Mai 2007

Holakratie-Artikel aus der IP jetzt zum Download


Hallo Leute,

hier erscheint nun endlich mein Artikel aus der letzten IP zum Download (siehe dazu nähere Infos in einem frühren Eintrag weiter unten).

Es geht um das Thema "Integrale Organisation", insbesondere um die neuartigen Modelle Soziokratie und Holakratie.

->zum Download einfach hier klicken<- das="" if="" mit="" span="" steht="" style="font-weight: bold;">Brian Robertson in Kontakt, der "Holacracy" erfolgreich in seiner Software-Firma umgesetzt hat. Wir wollen ihn zu unserer Tagung im November einladen. Ob's klappt erfahrt ihr demnächst dann auf diesem Blog.

TERMINE:
kostenlose Schnuppervorträge:
"Holacracy® - soziale Technologie für sinnorientierte Organisationen" 
05. Nov. 2013 - Integralis Institut Hamburg, 19-21 Uhr
14. Nov. 2013 - Integralis Institut Bremen, 19-21 Uhr
Intro-Workshop:
23.-24. Jan. 2014 in Bremen

3. Mai 2007

Neuigkeiten


Ich bin seit kurzem Mitglied des Vorstands des "Integralen Forums". Zusammen mit Ricarda Wildförster, mit der ich seinerzeit schon iMove zusammen koordiniert habe, wurde ich bei dem letzten Treffen der Gruppenleiter (Entscheidungs-Gremium) in Dresden Anfang April in den Vorstand gewählt. Ich fühle mich herausgefordert und gleichzeitig freue mich auf die Aufgaben, die da kommen mögen.

Ein erstes Treffen in Berlin mit der neuen Vorstandsbesetzung verlief bereits sehr produktiv. Wir erarbeiteten wichtige Details für die kommende Tagung des IF im November in Hart (Chiemgau).

Zudem bekamen die Referenten des IF dort in den Räumen von ISBerlin ein Coaching von der Schauspielerin Adele Landauer, die mit ihren Diensten bereits die einflussreichsten Personen Deutschlands gecoacht hat. Das alles für umsonst und zur Unterstützung des IF. Ein feiner Zug von ihr.

21. April 2007

Medi-Commitment-Projekt


Gestern ging das Meditations-Commitment-Projekt zu Ende, dass Steffi und ich feierlich vor einem Monat abgelegt haben. Plan, war es die Hingabe an die Praxis zu vertiefen und sich gegenseitig Rechenschaft über die tägliche Praxis abzulegen. Mein Ziel war es für mich täglich morgens und abends jeweils 2x 30 Minuten Zazen zu üben, Steffi hat es sich zur Aufgabe gestellt täglich eine Stunde Yoga und eine Stunde Zen zu üben. Wir kamen spontan in einem Gespräch darauf, dass das ja mal ne gute Sache wäre und haben uns gleich Zettel und Stift geschnappt, die Rahmenbedingungen vertraglich fixiert und uns gegenseitig unterschrieben. Die Dauer der Praxis wurde zusätzlich auf einem dafür erstellten Übungsplan festgehalten.

Meine bisherige Praxis bestand aus morgens und abends je einer Runde (25 Minuten) Zazen, was mir größtenteils eigentlich immer ganz gut gelang. Die wurde nun also verdoppelt. Umpf. Ich muß gestehen, dass ich wirklich oft auf dem Kissen sass und dachte "Junge, was machst du da eigentlich? Zwei Runden täglich reichen völlig aus". Aber darum ging es ja genau: die Stellschraube ein wenig anzuziehen und sich selber herauszufordern. Es ist erstaunlich, dass man selbst zwei Stunden Meditation in seinen Tagesablauf integrieren kann, wenn man nur von vorneherein mit diesem Vorsatz seine Stunden einteilt.

Manchmal ging es halt nicht. Wir waren auch viel unterwegs, zweimal in Holzkirchen am Bendiktushof und einmal in Dresden. Zudem haben wir in diesem Monat durch ein Tagessesshin und ein Wochenendsesshin ein paar fehlende Stunden "nachgesessen". Alles in allem habe ich von den 64 möglichen Stunden 65% geschafft (ohne Berücksichtigung der Sesshins) - das ist mehr als ich unter anderen Umständen geübt hätte.

Man muß das "Versagen" an manchen Tagen schon einplanen und auch die Reaktion darauf: einfach trotzdem weiterüben. Man hängt die Latte etwas höher, aber auch die Versagenstoleranz. Ist alles völlig in Ordnung. Kein Selbstgeißelung ist nötig. Einfach weiter machen und nicht über das Ergebnis nachdenken.

Von den Effekten her ist es kein so großer Unterschied für mich im Erleben, für Steffi schon, denn sie hatte bisher eher einen unregelmäßigen Übe-Rhythmus. (Daher waren bei ihr die positiven Effekte viel deutlicher wahrnehmbar: mehr Gelassenheit, mehr innere Ruhe, mehr Strahlen). Auf der anderen Seite habe ich schon den Eindruck, dass ich in vielen Meditationen "tiefer" gekommen bin, dass es innerlich stiller, bzw. schneller still geworden ist.

Wir werden versuchen die einmal etablierte gute Gewohnheit weiter aufrecht zu erhalten. Nach 30 Tagen gehört jede neue Gewohnheit praktisch dir. Das Kämpfen dagegen hört auf, man hat sich halt daran gewöhnt.

Probiert's mal aus. Es ist ein lohnendes Experiment. Man kann die "Dosis" beliebig variieren: 1 Minute, 2 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten, 20 Minuten 1 Stunde, 2 Stunden, ... Wichtig ist, dass man eine tägliche Routine etabliert und sie mindestens 30 Tage durchhält.

24. März 2007

mein integraler "podcast" goes live


Ich hab jetzt einen "podcast" eingerichtet, wie ihr vielleicht rechts am Rand schon gesehen habt. Ein "Podcast" ist ein neuer Begriff, abgeleitet aus "iPod", dem mobilen MP3 Spieler von Apple und dem englischen Wort "broadcast", was soviel wie öffentlich senden bedeutet. Zusammen: "podcast" - eine Art privat produziertes Radioprogramm. Als ersten Titel habe ich meinen aktuellen Artikel über Holakratie aus der letzten IP als Audio-Clip gelesen im Angebot. Klickt einfach auf den Play-Button und lauscht meiner (etwas amateurhaften) ersten Aufnahme. Weitere Folgen sind geplant mit der Vertonung von Texten aus meinem integralen Archiv. "Stay tuned", wie man so schön auf Neu-Deutsch sagt, bzw. "bleiben sie an ihrem Internet-Epfangsgerät".

Meine Podcast-Seite mit den Audio-Clips:


  • http://denniswittrock.mypodcast.com



  • Mein "Channel" auf Odeo (odeo/65d72fd8b6ffb89c)

    21. März 2007

    stets "integral informiert" sein




    http://www.integrale-bibliothek.net


    Ich möchte meine ausdrückliche Empfehlung aussprechen für die Arbeiten der "Integralen Bibliothek", einer Web-Plattform der Wilber-Kenner Hans Jürgen Schröter und Michael Habecker, die sich stark um die Vertiefung und Verbreitung des integralen Ansatzes nach Ken Wilber im deutschsprachigen Raum bemüht.


    Neben vielfältigen Neuigkeiten, Aufsätzen, Literaursammlungen, Zeitschriftensammlungen, Links und Materialien, die ein umfassendes Kompendium der deutschsprachigen, integralen Publikationen darstellen, gibt die Integrale Bibliothek das Online Magazin "integral informiert" heraus, von dem kürzlich die sogenannte "Nullnummer" erschienen ist (welche garaniert mehr als "Null" Aufmerksamkeit wert ist).



    Hier klicken zum Download der Nullnummer von "integral informiert".

    9. März 2007

    me @ ISC livecall with Ken!



    Große Neuigkeiten:

    morgen abend, ab 18.00(10. März) werde ich Ken auf dem Integral Spiritual Center Conference Call ein paar Fragen zu seinem neuen Buch Integral Spirituality stellen. Das allgemeine Thema ist das 7. Kapitel aus dem Buch, unter der Überschrift "A Miracle called WE".

    Ich habe meine Fragen eingeschickt und wurde als Teilnehmer ausgewählt.

    Meine Fragen sind ziemlich technisch und bezogen auf Details in seinem Modell des Integral Methodologischen Pluralismus. Ich werde in etwa folgendes fragen:

    Gibt es strukturmäßige Voraussetzungen für die Fähigkeit, bestimmte
    Erkenntniszonen zu aktivieren, z.B. für Zone 2, 4, 5, 7 und 8?
    Wenn ja, welche?
    Gibt es eine Entfaltung der Zonen mit zunehmender kognitiver
    Entwicklung, z.B. 1. Person Perspektive (Zone 1) zu 2. Pers. (Zone 3) zu 3.Pers.(Zone 6)zu 4. Pers.(Zone 7/8)?
    Kann jemand auf Bernstein- Kognition wirklich schon Zone 4 Untersuchungen machen, die verlangen eine 3. Person Perspektive auf Diskurse einzunehmen ?
    Ist z.B. Foucaults Methode (das Aussen des Wirs) theoretisch schon zur Zeit des Mythos denkbar?
    Gibt es sozusagen "prämoderne", "moderne" und "postmoderne" Zonen?

    Es geht mir also um die vertikale Dimension der Zonen und Methodologien, über die er in seinem Buch in diesem Zusammenhang nicht so viel sagt.

    Es besteht die Möglichkeit die Konferenz direkt live mit zu verfolgen, oder eventuell irgendwann später als MP3 herunter zu laden - wenn man denn einen ISC account hat (10$/Monat) und vorausgesetzt, dass der Dialogteil ausgewählt und als Clip ins Netz gestellt wird.

    Auf Wiederhören! ;-)

    21. Februar 2007

    Adolf Loos und Ludwig Wittgenstein

    Adolf Loos und Ludwig Wittgenstein

    Wer etwas über die Gemeinsamkeiten des Architekten Adolf Loos und des Philosophen Ludwig Wittgenstein erfahren möchte, der kann sich die neueste Hausarbeit von mir herunterladen.

    ein paar Teaser:

    "Ich entwerfe keine grundrisse, fassaden, schnitte, ich entwerfe raum. Eigentlich gibt es bei mir weder erdgeschoß, obergeschoß, noch keller, es gibt nur verbundene räume, vorzimmer, terassen. Jeder raum benötigt eine bestimmte höhe – der eßraum eine andere als die speisekammer – darum liegen die decken auf verschiedenen höhen. Danach muß man diese räume so miteinander verbinden, dass der übergang unmerklich und natürlich, aber auch am zweckmäßigsten wird. Das ist, wie ich sehe, für andere ein geheimnis, für mich eine selbstverständlichkeit." --Adolf Loos


    "Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen." --Ludwig Wittgenstein, aus dem Vorwort des Tractatus logico-philosophicus


    Einleitung:
    In dieser Arbeit möchte ich die Verbindungslinien zwischen dem Werk von Adolf Loos und Ludwig Wittgenstein nachzeichnen. Beide Zeitgenossen kannten einander und haben auf ihre Weise Spuren hinterlassen, die für die Geschichte der modernen Architektur bedeutsam geworden sind. Zunächst werde ich den Entstehungskontext der Wiener Moderne kurz beleuchten. Danach folgt ein Blick auf das Schaffen von Adolf Loos, exemplifiziert am (für damalige Verhältnisse skandalösen) Haus am Michaelerplatz, zusammen mit dessen architekturtheoretischen Überlegungen. Als nächstes liegt das Augenmerk auf Ludwig Wittgenstein, seiner Person, seiner Philosophie und gleichsam deren Verdichtung im Wittgenstein-Haus in der Kundmanngasse. Abschließend werde ich die Ergebnisse wieder zu einer Gesamtaussage zusammenführen.


    Runter von der Festplatte, raus in die Welt. Viel Freude damit!

    Download hier:
    http://www.homepagefarmer.de/subdomain/wilber/wittrock/Architektur.pdf

    29. Januar 2007

    IP-Artikel: "Was heißt integrale Organisation?"



    Hallo Freunde des gepflegten Wortes. In der kommenden Ausgabe der Zeitschrift "integrale Perspektiven", herausgegeben vom Integralen Forum erscheint ein Artikel von mir über das Thema "Integrale Organisation". Der Schwerpunkt der fünften Ausgabe ist "Integrales Business" Es geht um die Themen integrale Verantwortung, integrale Mode und andere Anwendungen von AQAL im Business-Bereich. Im folgenden nun ein Auszug aus meinem Artikel, der sich mit den Organisationsformen "Soziokratie" (nach G.Endenburg) und "Holakratie" (nach B.Robertson) auseinandersetzt:

    "Wenn es richtig ist, dass sich der ganze Kosmos entwickelt, wenn der Schnellzug der Evolution, der vor 15 Mrd. Jahren mit einem großen Knall auf frische Gleise gesetzt wurde, angesichts des Auftretens menschlichen Lebens und menschlicher Kultur nicht kurz vor uns kreischend zum Stillstand kommt, sondern vielmehr mitten durch diese Terrain hindurch fährt, so darf man sich mit gewissem Recht fragen, welche gesellschaftliche Organisationsform (U.R.) sich eine emergierende integrale Kultur geben muss. Der Übergang einer gewissen Anzahl von Individuen von der mythischen zur mentalen Struktur des Bewusstseins wurde bekanntlich begleitet von enormen politischen Revolutionen und Umwälzungen, die u.a. den modernen demokratischen Rechtsstaat hervorbrachten. Wenn nun von einem „Quantensprung“ zum „zweiten Rang“ des Bewusstseins die Rede ist, so dürfte klar sein, dass ein solcher Anspruch, bezogen auf die Komplexität von Individuen, einen mindestens ebensolchen Anspruch auf dessen kollektive Organisationsformen nach sich zieht. Wie organisiert sich eine Gemeinschaft, deren vermeintliche Avantgarde sich als „integral“ begreift? Welche kollektiven Strukturen wollen sich auf dieser Ebene der Komplexität und Evolution durch uns ausdrücken? Diese Frage beschäftigt mich brennend.

    In Ken Wilbers Büchern findet man zu dieser Frage nichts wirklich Substantielles. Die Psychologie des integralen Individuums (O.L.) wird hinreichend beschrieben, doch was mehrere solcher Individuen miteinander erschaffen können, war und ist bislang eine Frage unvorhersehbarer Emergenz, eine Leerstelle, die nur menschliche Kreativität auszufüllen vermag. Das Integral-Institute ist nach Wilbers Ansicht eine Art empirisches Versuchslabor, frei nach dem Motto: „Stecke einen Haufen integraler Leute in einen Raum und schau, wie sie sich organisieren“. Als ich vor einiger Zeit die Ausgabe der WIE aufschlug, die sich dem Thema „kollektive Intelligenz“ widmete, war ich recht hoffnungsfroh eine Antwort auf meine Frage zu finden. Ich erfuhr eine Menge darüber, wie es sich wohl anfühlen mag, Teilnehmer an einer „erleuchteten Kommunikation“ zu sein, Mitglied in einer Gruppe, die sich auf das höchste Telos der Evolution einzuschwingen versucht und dann im intersubjektiven Raum einer neuartigen Qualität der Dringlichkeit der Transformation inne wird, die sich jenseits egoischer Muster auszudrücken versucht. Mit anderen Worten: ich fand eine phänomenologische Beschreibung der Atmosphäre solcher Treffen, einen Geschmack der Hermeneutik des transpersonalen Wirs. Trotz dieser reichhaltigen Schilderung blieb ich irgendwie unbefriedigt.

    Mir dämmerte: wonach ich suchte, war keine Beschreibung des unteren linken Quadranten, sondern eine Beschreibung der (inter-)objektiven Verfahren menschlicher Organisation (U.R.), einer integralen Vorgehensweise, die in der Lage ist, die positiven Aspekte der Regierungsformen früherer Zeiten und Bewusstseinsstrukturen, von magisch/mythischer Autokratie, rationaler Demokratie bis hin zu pluralistischem Konsens einzuschließen und gleichzeitig zu transzendieren. Wilber schreibt dem integralen Individuum zu „zehn mal effizienter“ zu sein, als ein Individuum des ersten Ranges. Ich war auf der Suche nach einer konkreten Struktur im unteren rechten Quadranten, die diese Effizienz auf kollektiver Ebene ermöglicht, fördert und operational handhabbar macht, vor allem aber auch konkret demonstriert.

    Während meines dreimonatigen Aufenthaltes am Integral Institute bekam ich eines Tages ein Interview mit Brian Robertson zugeschickt, das für die anstehende Mitarbeiter-Versammlung zu lesen war. Brian Robertson ist Gründer und CEO von „Ternary“, einem Software-Unternehmen aus Philadelphia. Im Alter von 6 Jahren begann er mit dem Programmieren, mit zwölf Jahren zog er sein erstes softwarebezogenes Business auf und nun war dieser Autodidakt ins I-I Büro eingeladen worden, um über ein neuartiges Modell der Unternehmensführung zu sprechen, das seiner Firma erlaubt hat, in den ersten fünf Jahren seit der Gründung über zwei Millionen Dollar jährlich zu verdienen. Als ich den Text zu Ende gelesen hatte, war ich fasziniert: Heureka! Das fehlende Puzzlestückchen: Die Beschreibung einer integralen Organisationsstruktur.----snip---


    Den kompletten Artikel gibt's in der IP 05.

    17. Januar 2007

    "Irgendwas ist immer"



    "Serengeti - Hier ist die Luft definitiv besser als im Raum Oberhausen, dafür gibt es Giftschlangen. Irgendwas ist immer."

    Gefunden bei Dieter Nuhr in seinem Bestseller "Gibt es intelligentes Leben?"

    Sehr geil. :-)))))))

    Mich hat diese Phrase "Irgendwas ist immer" auf dem letzten Rohatsu-Sesshin (traditioneller 7 Tage Zen-Retreat) verfolgt. Sie entlarvt das allzeit quengelige und nörgelnde Ego, das überall ein Haar in der Suppe findet. Irgendwas ist eben immer. "Könnte besser sein" ist auch so ein Satz.

    Dieter Nuhr ist einer der subtileren Komiker die Deutschland hervorgebracht hat. Auf seiner Hompage kann man sich kurze Kostproben herunterladen. Uns Deutschen tut Humor und Leichtigkeit wie diese unheimlich gut.

    10. Januar 2007

    Seelenfotografie



    Eine "Seelenfotografie" ist eine Momentaufnahme des Innenlebens, ein emotionales, gedankliches, seelisches Polaroid, das eine innere Bestands-Aufnahme in Worten abbildet. Angeleitet wurde der folgende Schnappschuss von Maria Antoniades auf dem letzten iMove Treffen in Berlin.

    Seelenfotografie

    I

    Im Traum geborgen
    unsicheren Schrittes wankend
    gehe ich wohin
    eigentlich
    weiß ich es
    nicht
    nicht.
    Das Eis unter meinen Füßen bricht
    um
    in tiefere Gewässer strahlt das Licht
    des Nun.

    Ich verstehe, dass ich vergehe
    in ein ungeborenes Morgen.
    Den Geist ich sehe
    drehen sich in Sorgen.
    Es ist gut, geschehe,
    als Freude geborgen.

    So kann ich nirgendwohin gehen
    Bleibe einfach stehen,
    explizit,
    transparenter Granit.

    II


    Mich ins Schimmern erinnern
    mich ins Rauschen erlauschen
    mich dem Weben ergeben
    und ins Lieben erleben.
    Nichts erlangen
    und doch anfangen.

    von Dennis, fotografiert am 27.12.2006