23. September 2010

Die integrale Stimme finden

Auszug aus dem Bericht von der zweiten Integral Theory Conference 2010 bei San Francisco. Der ganze Bericht ist veröffentlicht im Online Journal "integral informiert", Ausg. 25, erhältlich über www.integralesforum.org.

Jordan Luftig: „Aufbau einer Bewegung durch Meta-Erzählung: Ein ideologischer Ansatz zur Inszenierung einer integralen Zukunft“

-von Dennis Wittrock, August 2010


Jordan Luftig arbeitet an der JFKU und forscht für das Integral Research Center. Für das Journal of Integral Theory and Practice (JITP) hatte er einen gleichnamigen Artikel geschrieben, den er nun in leicht abgewandelter Form präsentierte. Ursprünglich hatte er im Kontext von Jim Garrisons globaler Leadership Kampagne („State of the World Forum“) daran geforscht, wie man Menschen für integrale Ideen im Umgang mit der Klimakrise begeistern kann. Das Ergebnis seiner Forschung hat aber darüber hinaus Implikationen für die Kommunikation integraler Ideen in der Öffentlichkeit im allgemeinen.

9. September 2010

4Q Praxis

Was kann man konkret tun, wenn man integraler leben will?

Als Anfangspunkt kann man damit beginnen, sich folgende Fragen zu stellen, um sein Gewahrsein für die Quadrantendimensionen zu schärfen, in die man eingebunden ist:

Ein solcher regelmäßiger Scan kann sicher nicht schaden und macht einen bestimmt aufmerksam darauf, welche Dimension man gerade vernachlässigt. Die Liste ist natürlich beliebig erweiterbar und Feedback ist willkommen.

7. September 2010

Integral 2.5

Bericht von der zweiten internationalen Integral Theory Conference 2010 in San Francisco- Auszug aus dem Online Journal "integral informiert", Ausgabe 25
von Dennis Wittrock, August 2010

Was und wer ist die internationale integrale Bewegung? Gibt es sie überhaupt, oder ist sie vielmehr nur ein elitäres Unterfangen? Welchen Einfluss hat sie in der, bzw. auf die akademische Welt? Wie reif ist das Feld? Hat es sich von der Person Ken Wilber differenziert? Welche neuen Ansätze, Anwendungsbeispiele und Durchbrüche gibt es? Diese und andere Fragen hatte ich im Gepäck, als ich mich auf den langen Weg durch zahlreiche Zeitzonen nach San Francisco machte. Zum zweiten Mal überhaupt fand dort vom 29.07.-01.08. die ITC an der JFK University in Pleasant Hill statt.

Bild: Campus an der JFK University, Pleasant Hill, CA

Der Titel der Konferenz lautete „Enacting an Integral Future“. „Enactment“, zu deutsch etwa „Inszenierung“ bedeutet im Kontext der integralen Theorie und Praxis, dass unsere Erfahrung der Wirklichkeit nicht in irgendeiner vorgegebenen Form herumliegt, sondern, dass wir sie durch unsere Erkenntnisbemühungen und Praktiken aktiv co-kreieren und mit hervorbringen. Mit über 100 Referenten, 77 Einzelpräsentationen, 15 Panels, 16 Workshops im Vorprogramm und 24 Poster-Präsentationen war eine beeindruckende Bühne vorbereitet worden, auf der die über 500 Teilnehmer aus der ganzen Welt nun gemeinsam den nächsten Schritt einer integralen Zukunft inszenieren konnten.