14. Dezember 2011

Occupy, IP Schweiz und "integrale Killer-Apps" der Zukunft



Neulich habe ich mit Monika Frühwirth einen Mailwechsel zu den Themen"Occupy-Bewegung, bedingungsloses Grundeinkommen, integrale Politik" geführt. Hier ein Auszug daraus:

Ich denke, dass zwar viele wichtige Werte und Anliegen in der IP Schweiz als auch in der Occupy Bewegung wahrgenommen und zum Ausdruck gebracht werden. Es gibt soziale Lücken und es gibt auch große Ungerechtigkeiten - insbesondere im Finanzwesen.

Von "dagegen", zu "dafür" zu "knowing how"

Nur leider herrscht offenbar eine masslose Naivität und Unterkomplexität vor, wenn es um pragmatische Lösungswege geht. "Dagegen" sein ist der erste (halbe) Schritt (Occupy). "Für" etwas sein der nächste (halbe) Schritt (Partei IP Schweiz, die ihre Werte proklamiert). Aber auch einen gangbaren und realistischen Weg zu beschreiben, wie man von A nach B kommen kann, der die Perspektiven so vieler Akteure wie möglich in dieser Frage mit einbezieht - ohne, dass er voraussetzt, dass jeder pluralistische oder gar integrale Werte teilt - DAS ist die große Kunst integraler Lösungen.


Simultanpolitik (Simpol)

Und genau deswegen finde ich John Bunzl mit Simpol so gut. Man muss im Außen (OR und UR) intelligente , integral informierte Strukturen vorgeben, die den 1st tier- Menschen kaum eine andere Wahl lassen, als sich zum Wohle des Ganzen durch die Spirale zu bewegen, ohne andere dabei zu schädigen.

"Integrale Killer-Apps"

Ich glaube, dass es ein allgemeines Merkmal künftiger "integraler Killer-Apps" sein wird, dass sie nicht von den Menschen verlangen, dass sie auf irgendeiner bestimmten Ebene sein müssen, sondern über die rechtsseitigen Quadranten einen Selektionsprozess und eine konkrete materielle Struktur / Regeln / Gesetze / Prozesse vorgeben, der die Menschen ihren entwicklungsmäßigen Fähigkeiten gemäß in die übergreifenden Strukturen einbindet - zum Wohle des größeren Ganzen (vgl. auch Holacracy).

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